Deine HIV-Versorgung ist in Gefahr!

Das geplante GKV- Beitragssatzstabilisierungsgesetz könnte deine Behandlung verschlechtern. Was das für dich bedeutet – und was du jetzt tun kannst.

Was ändert sich? – Das plant die Politik:

• Weniger Geld für HIV-Schwerpunktpraxen – obwohl mehr Menschen mit HIV leben und älter werden.

• Vergütung wird gedeckelt – auch wenn der Bedarf steigt (z. B. bei Multimorbidität oder PrEP).

• Folge: Weniger Zeit für dich, längere Wartezeiten, weniger Angebote.

Was bedeutet das für dich?

• Weniger Zeit für Gespräche (z. B. bei Therapieumstellungen oder Nebenwirkungen).

• Längere Wartezeiten auf Termine – besonders für PrEP.

• Weniger Kapazitäten für neue oder komplexe Patient:innen.

• Risiko für Therapieabbrüche – weil Betreuung nicht mehr engmaschig genug ist.

 Warum ist das ein Problem?

• Wenn Therapien stabil wirken, bleibt die Viruslast unterdrückt – und HIV ist nicht übertragbar.

• Weniger gute Versorgung = mehr Übertragungen (auch bei PrEP!)

• Ältere Patient:innen brauchen mehr Betreuung ⁃ aber das System wird nicht angepasst.

Was kannst du tun?

• Teile diesen Post – damit mehr Menschen Bescheid wissen!

• Sprich mit Politiker:innen (z. B. per E-Mail oder Social Media)

• Unterstütze Aidshilfen – sie kämpfen für deine Versorgung

• Frag in deiner Praxis nach – wie sie mit den Änderungen umgehen.

Schwerpunkt-Praxis in Aachen:

Lisa-Marie Stassar

Sozialpädagogin B.A.

Systemische Beraterin

Youthwork, Beratung

Mara Neu-Mertens

Sozialarbeiterin B.A.
Koordination von SCHLAU Aachen